Oktober 2014

MÜLLER-LICHT gratuliert den diesjährigen Nobel-Preisträgern

Lilienthal - In diesem Jahr wurde der Nobelpreis für Physik an die Japaner Isamu Akasaki, Hiroshi Amano und Shuij Nakamura für ihre Erfindung der blauen Leuchtdiode (kurz: LED) in den frühen 90er Jahren verliehen. Die Forscher erhielten den Preis für ihre „revolutionäre“ Forschung zu „neuen energieeffizienten und umweltfreundlichen Lichtquellen“. Durch die blaue LED kann, in Verbindung mit Leuchtstoffen, weißes Licht erzeugt werden, welches in der Beleuchtung energiesparende Innovationen bringt.


Weißes Licht wurde zu Anfang in der LED-Technik nur durch Rekombination des Lichtspektrums erzeugt. Bereits in den 70er Jahren wurden dafür Methoden zur Erstellung von roten und grünen Dioden entwickelt, aber die Herstellung von blauen Dioden galt jahrelang als unmöglich. Erst die Forschungsarbeit von Akasaki, Amano und Nakamura brachte drei Jahrzehnte später den notwendigen Durchbruch.


MÜLLER-LICHT gratuliert den drei Preisträgern für ihre bahnbrechende Erfindung, die uns als Grundlage dient, innovative und umweltfreundliche Lichttechniken zu entwickeln und anzubieten. Auch in Lilienthal und Bremen freut man sich mit den Preisträgern – und besonders mit Shuij Nakamura, der seit 2004 als Honorarprofessor an der Universität Bremen häufig Vorträge und Lehrveranstaltungen abhält.


In der heutigen Zeit ist die LED-Technik Bestandteil in vielen alltäglichen Geräten und Techniken wie z.B. Autolichter, Signallichter und Smartphones. Aber auch in der Wohnraumbeleuchtung gewinnen LEDs in Form von Leuchtmitteln und Leuchten immer mehr an Bedeutung. Mittlerweile gilt die LED-Lampe als Glühbirne des 21. Jahrhunderts. Sie ist langlebig, hocheffizient und hat einen geringen Energieverbrauch.

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