Wir nehmen Stellung zu aktuellen Pressemeldungen

Quecksilber:

Die von den Medien vorgebrachten Behauptungen zum Quecksilber in Energiesparlampen gehen von einer Produkttechnik aus, die bereits seit Jahren von führenden Herstellern wie MÜLLER-LICHT nicht mehr angewendet wird.

Lange bevor die Öffentlichkeit oder selbst berufene "Aufklärer der Nation" eine Problematik im Quecksilberanteil des Produktes Energiesparlampe gesehen haben, wurden diese Defizite durch uns bereits behoben.

Seit Jahren werden von MÜLLER-LICHT keine Energiesparlampen mit flüssigem Quecksilber mehr in den Markt gebracht. Das Quecksilber wird in einem Amalgam chemisch gebunden und liegt als kleine Kügelchen vor (Durchmesser ca. 1,5 mm). Abgesehen davon, daß diese Kügelchen innerhalb des Entladungsgefäßes an einer definierten Stelle tief innerhalb des Kunststoffkörpers der Energiesparlampe fest angebracht sind und somit selbst im Falle der völligen Zerstörung aller äußeren Bestandteile des Entladungsgefäßes nicht austreten können, würde sich bei einem mutwillig freigelegten Amalgamkügelchen kein Quecksilber freisetzen,
da es chemisch gebunden ist.

Hinzu kommt, daß der Anteil an Quecksilber im Amalgam der Energiesparlampen z.B. weit unter dem Quecksilberanteil in Zahnamalgam liegt.

Geruchsemissionen:

Alle gemessenen Werte liegen unterhalb der zulässigen Grenzwerte. Die Bestimmung dieser Grenzwerte unterliegt nicht der Industrie, sondern ist durch die Bundesregierung definiert. Das Umweltbundesamt (UBA) sieht in einer Stellungnahme keine Gefahren: Zitat "Das Wichtigste: Die Konzentrationen von VOC aus Energiesparlampen, die wir in Innenräumen erwarten, sind sehr gering. Sie lassen keine gesundheitlichen Wirkungen befürchten." In der Prüfkammer seien fabrikneue Lampen drei Tage lang angeschaltet vermessen worden, so das UBA. Unter solchen Bedingungen seien "flüchtige Substanzen auf jeden Fall erwartbar". Zudem müssten die gemessenen Konzentrationen in einer 22,5 Liter großen Prüfkammer auf das Volumen eines Standardraums von 25 bis 30 Kubikmeter übertragen werden. Eine Abschätzung der realen Raumluftkonzentration fehle.

Fazit des UBA: "Die hier gemessenen niedrigen Konzentrationen sind in einem realen Wohn- oder Arbeitsraum vermutlich vernachlässigbar gering."

MÜLLER-LICHT Lampen wurden in in der Zeitschrift "test" Heft 3/2011 in der Rubrik "Raumluftbelastung" mit der Bewertung "sehr gut" beurteilt. Dabei wurde sowohl die subjektive Geruchsempfindung beurteilt als auch die flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) gemessen.

Lesen Sie hierzu die Stellungnahme des ZVEI - ZVE_11_03_Energiesparlampen_unbedenklich.pdf